Die Byzantinische Geisterstadt,
nur durch zwei Schluchten zu erreichen, schützte die Einwohner nicht vor dem großen Massaker, das die Osmanen in Chios anrichteten.

Das die Bevölkerung nicht ganz ausgerottet wurde, haben sie den Harzbäumen zu verdanken, denn der Mastixa war sehr begehrt bei den Haremsdamen.

Die Steuereinnahmen des Produktes stand der Schwester des Sultans an Apanage zu.

Heute bringen türkische Touristen das Geld wieder nach Chios zurück.
Seit 1822 ist das Dorf aus 400 Häusern bestehend verlassen.

Erst nach der Kleinasiatischen Katastrophe wurde es wieder teilweise von Flüchtlingen bewohnt, später aber wieder verlassen.
Es gab damals noch keine asphaltierte Straße dorthin und die Treppenwege sind auch neu angelegt.

Einige Häuser sind wieder liebevoll hergerichtet worden und werden als Ferienhäuser genutzt.

Die Aussicht von da oben ist grandios.

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