Wer auch immer mit dem Schiff nach Rhodos-Stadt kommt,
muss an Hirsch und Hirschkuh- Elafos und Elafi- rechts und links der Einfahrt vorbei. Symbol von Rhodos, angeblich hat hier der Sonnengott Helios gestanden. Auch angeblich haben die Johanniter die Rehe und Hirche- Dama,Dama - eingeführt, die Italiener haben sie weiter gezüchtet. Leider ist ihr Bestand bedroht.
Die Festung Rhodos
ist seit 1988 Weltkulturerbe.

Der sogenannte Johanniterorden, des Heiligen Johannes von Jerusalem war im Besitz von Rhodos von 1309 bis 1523,sie machten die Stadt zu einer Festung. Mit dem Großmeisterpalast, dem Hospital und der Ritterstraße ist es eine der schönsten Festungen des Spätmittelalters, darunter mischen sich Moscheen und andere Gebäude der türkischen Epoche.

Das große Hospital des Ritterordens ist heute archäologisches Museum. Gegenüber liegt die Byzantinische Kirche Panagia tou Kastro aus dem 11. Jahrhundert, in der sich heute eine Ausstellung kirchlicher Kunstwerke befindet.An der Odos Ippoton-Ritterstraße, rechts und links befinden sich die Ritterherbergen.

Ich stelle mir so richtig den Krach vor, den es machte, wenn die Ritter mit ihren Pferden die 200 Meter lange Kopfsteinpflasterstraße zur Festung ritten.In der unteren Altstadt von Rhodos hatte ich ein Deja-Vu, ich sah mich in die Altstadt von Jerusalem zurückversetzt. Dort gab es ein jüdisches und ein türkisches Viertel, heute noch gibt es die älteste Synagoge Griechenlands, in der nun das jüdische Museum ist.

Es wurde auch ein Holocoust Denkmal aufgestellt, was leider von den vielen Tauben total verschissen ist. Es wäre ein leichtes, einen Schutz für die Tauben über dem Denkmal zu machen. Leider wird,wie auf den anderen Inseln auch, sehr nachlässig mit fremden Kulturen und Hinterlassenschaften umgegangen.
Ohne die Festung wäre Rhodos nur halb so interessant für die Touristen.

Alle Rechte an Text und Bildern bei: Karla Sarantidis

Danke für den sehr schönen Bericht !!