Regionalprogramms Thessalien 2021–2027

Im Rahmen des Regionalprogramms „Thessalien 2021–2027“, das Teil des von der EU finanzierten ESPA-Rahmenprogramms zur Förderung der regionalen Entwicklung in ganz Griechenland ist, laufen derzeit Entwicklungsprojekte im Wert von 471,7 Millionen Euro in Thessalien.

Der Regionalgouverneur Dimitris Kouretas stellte die Hauptprioritäten des Programms im Rahmen einer Veranstaltung zu Entwicklungsmöglichkeiten und zur Unterstützung lokaler Gemeinden vor. Er hob Initiativen hervor, die darauf abzielen, die Umweltbelastbarkeit zu stärken, das Unternehmertum zu fördern, die Lebensqualität zu verbessern und den sozialen Zusammenhalt in der gesamten Region zu stärken.

Kouretas wies zudem auf Fortschritte bei der Umsetzung des aktuellen Förderzeitraums im Vergleich zum vorangegangenen Programmzyklus hin.

Nach Angaben des Gouverneurs belegte die Region im Rahmen des Programms „Thessalien 2014–2020“ den 12. Platz bei der Inanspruchnahme von EU-Mitteln, während sie im Programm 2021–2027 bereits auf den 7. Platz bei Projektgenehmigungen, Ausgaben und Ausschreibungen vorgerückt ist.

„Das Ziel ist es, Thessalien zu einem attraktiven Ort zum Leben und Gedeihen zu machen“, sagte der Gouverneur.

Soziale und kulturelle Initiativen

Dimitris Kouretas, Regionalgouverneur von Thessalien

Ein besonderer Schwerpunkt liege auf sozialen und kulturellen Initiativen, so Kouretas.

Zum ersten Mal unterstützt das Programm Aktivitäten im Bereich der zeitgenössischen Kultur und finanziert gleichzeitig eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts.

Dazu gehören Mittel für die pädagogische Förderung von Schülern mit Behinderungen, Initiativen zur psychischen Gesundheit sowie die Aufrechterhaltung sozialer Unterstützungsstrukturen in den Gemeinden.

Das Programm fördert zudem Initiativen zur Entwicklung der Sozial- und Solidarwirtschaft, während neue Maßnahmen zur Unterstützung des sozialen Wohnungsbaus für junge Menschen, Ärzte und Arbeitnehmer in abgelegenen Gebieten eingeführt werden.

Minister betonen Auswirkungen auf die Entwicklung
Der stellvertretende Minister für nationale Wirtschaft und Finanzen, Nikos Papathanasis, der online an der Veranstaltung teilnahm, erklärte, dass die durch das EU-Programm finanzierten Projekte bereits spürbare Auswirkungen auf die Entwicklung der Region hätten.

Der Minister für Landwirtschaft und Ernährung, Kostas Tsiaras, betonte ebenfalls, dass der neue ESPA-Rahmen ein wichtiges Finanzinstrument für die nachhaltige Entwicklung Thessaliens darstelle, insbesondere nach den Naturkatastrophen, von denen die Region in den letzten Jahren heimgesucht wurde.