Minister für Infrastruktur und Verkehr, Christos Dimas,

Die Sanierungsarbeiten am Kanal von Korinth werden intensiviert; die griechischen Behörden streben an, die strategisch wichtige Wasserstraße im Juli wieder zu eröffnen, nachdem sie jahrelang aufgrund von Erdrutschen gesperrt war.

Infrastruktur- und Verkehrsminister Christos Dimas, der die Baustelle am Freitag besuchte, erklärte, dass die Anstrengungen in den kommenden Wochen verstärkt würden, unter anderem durch eine Erhöhung der Arbeitsschichten, um den Zeitplan einzuhalten.

„Die Sanierung der Böschungen ist unerlässlich, um die durch die schweren Erdrutsche der letzten Jahre verursachten Probleme zu beheben und den sicheren und ununterbrochenen Betrieb des Kanals zu gewährleisten“, sagte Dimas und wies darauf hin, dass das technisch komplexe Projekt notwendig sei, um einen sicheren Schiffsverkehr zu garantieren.

Fortschritte und technische Arbeiten schreiten voran
Nach Angaben des Ministeriums wurden bereits wichtige Meilensteine erreicht, darunter die Verstärkung des südlichen Brückenfundaments und Aushubarbeiten zur Stabilisierung der Hänge des Kanals.

Das Projekt konzentriert sich auf die Behebung umfangreicher Schäden auf der Seite des Peloponnes nach schweren Erdrutschen in den Jahren 2020–2021, die im Februar 2021 in einem massiven Einsturz gipfelten.

Der Kanal von Korinth Der Kanal von Korinth


Zu den laufenden Arbeiten gehören groß angelegte Aushubarbeiten an Hängen zur Beseitigung instabiler Abschnitte, Maßnahmen zur Entwässerung und zum Wassermanagement, die Beseitigung von Trümmern aus früheren Einstürzen sowie der Bau von Stützkonstruktionen zur Verstärkung des Kanalgrundes.

Der Staatssekretär für Wasser- und Bauinfrastruktur, Charalambos Mygdalis, erklärte, die Beschleunigung der Arbeiten habe weiterhin höchste Priorität.

„Unser Ziel ist die sichere Wiedereröffnung des Korinthkanals innerhalb des kürzestmöglichen, technisch realisierbaren Zeitrahmens“, sagte er.

Der Kanal von Korinth ist eine wichtige Seeverkehrsroute, die den Golf von Korinth im Ionischen Meer mit dem Saronischen Golf in der Ägäis verbindet, dabei die schmale Landenge von Korinth durchschneidet und den Peloponnes vom griechischen Festland trennt. Seine Wiedereröffnung soll den normalen Schiffsverkehr wiederherstellen und die regionale Tourismusaktivität fördern.