
Griechen entscheiden sich für die Osterferien 2026 zunehmend für Fernreiseziele, wobei Asien und Afrika laut Buchungsdaten von RateHawk, einer B2B-Buchungsplattform für Hotels, Flüge und Transfers, ein starkes Nachfragewachstum verzeichnen.
Japan ist das beliebteste internationale Reiseziel unter griechischen Reisenden, gefolgt von Italien, Südkorea, den Vereinigten Staaten und Ägypten.
Laut RateHawk spiegelt dieser Trend eine allgemeine Verlagerung hin zu weiter entfernten und weniger konventionellen Reisezielen während der Osterferien wider.
Allgemeine europäische Trends spiegeln die Verlagerung hin zu Asien und Afrika wider
Auf europäischer Ebene zeichnen sich ähnliche Muster ab. Den Daten zufolge gehören zu den beliebtesten Auslandsreisezielen europäischer Reisender für Ostern 2026 Japan, die Vereinigten Staaten, Thailand, die Türkei, Ägypten, China, Marokko, Südkorea, Südafrika und Mexiko.
Japan gewinnt bei europäischen Reisenden weiter an Attraktivität und verzeichnet einen Anstieg von über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Städte wie Tokio, Osaka und Kyoto verzeichnen eine hohe Nachfrage, die vor allem durch die Kirschblütenzeit getrieben wird, die mit den diesjährigen Osterferien zusammenfällt.

Neben Japan verzeichnen auch andere Reiseziele in Asien eine starke Dynamik. Die Buchungen nach China und Südkorea sind um 66 Prozent bzw. 98 Prozent gestiegen, was zum Teil auf erweiterte visumfreie Einreisebestimmungen und verbesserte Flugverbindungen zurückzuführen ist.
„Diese Länder gewinnen als Alternative zu überlaufenen Reisezielen an Beliebtheit, während Trends in den sozialen Medien und zunehmende Online-Suchaktivitäten das Interesse weiter beflügeln“, sagte Astrid Kastberg, Geschäftsführerin von RateHawk.
Auch Südafrika sticht als das am schnellsten wachsende Reiseziel unter den Partnern von RateHawk hervor: Die Buchungen für die Osterzeit haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Der Ausbau der Flugnetze durch große europäische Fluggesellschaften, darunter Air France und Lufthansa, hat maßgeblich dazu beigetragen, den Zugang zu Fernmärkten zu erleichtern.
Ausgabeverhalten stabil, da die Nachfrage robust bleibt
Laut Daten von RateHawk liegt der durchschnittliche Buchungswert für Unterkünfte zu Ostern bei 1.222 Euro, wobei Reisende durchschnittlich drei Nächte bleiben.
Trotz der anhaltenden geopolitischen Instabilität im Nahen Osten bleibt die Nachfrage nach Fernreisen robust. „Reisende entscheiden sich weiterhin für Fernreisen über vorübergehende Ausweichrouten, was die Widerstandsfähigkeit der Branche unter Beweis stellt“, merkte Kastberg an.
Gleichzeitig übt Europa weiterhin eine starke Anziehungskraft auf Reisende aus. Länder wie Italien, Spanien, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Deutschland sind nach wie vor sehr gefragt, was ein ausgewogenes Reiseverhalten zwischen Kurz- und Fernreisezielen widerspiegelt.
Insgesamt deuten die Daten von RateHawk auf eine Veränderung des Reiseverhaltens hin, wobei sich die Nachfrage über traditionelle europäische Reiseziele hinaus ausweitet, während das Interesse an etablierten Märkten im Vorfeld der Sommersaison stabil bleibt.



