Die Steinbrücke von Pyli

Die Schaffung eines organisierten Netzwerks von Wanderwegen in Pyli wurde genehmigt, um den alternativen Tourismus in der Region Trikala zu fördern.

Pyli ist eine griechische Gemeinde in der Region Thessalien. Sie ist in sieben Gemeindebezirke untergliedert. Verwaltungssitz ist der gleichnamige Ort Pyli.

Das Projekt ist Teil der Strategie der Gemeinde Pyli und umfasst die Instandhaltung, Sanierung und Förderung bestehender Wanderwege, wobei der Schwerpunkt auf der Route des europäischen Fernwanderwegs E4 liegt, der durch das Gebiet führt.

Die Initiative wird im Rahmen des griechischen nationalen Konjunkturprogramms „Greece 2.0“ mit Mitteln aus NextGenerationEU umgesetzt und ist Teil einer umfassenderen Bemühung zum Aufbau eines nationalen Netzwerks von Wanderwegen. Der entsprechende Vertrag wurde bereits unterzeichnet, womit die Arbeiten beginnen.

Pyli zeichnet sich durch eine vielfältige Landschaft aus, die von Tieflandgebieten und Kulturerbestätten in Karagouni bis hin zu den Bergregionen Pindos und Aithika reicht. Wichtige Orte – darunter das Portaikos-Tal, die Steinbrücke von Pyli, die Paleokarya-Brücke und nahegelegene Bergdörfer – sollen in das Netzwerk integriert werden.

Laut Bürgermeister Kostas Maravas stellt das Projekt eine Investition in die lokale Entwicklung dar, die darauf abzielt, den Besucherstrom zu steigern und neue Möglichkeiten für nachhaltigen Tourismus zu schaffen, wobei die natürliche Umwelt und die kulturelle Identität der Region gewahrt bleiben sollen.