Region Peloponnes

Die griechische Regierung hat eine neue spezielle Umweltstudie genehmigt, die 19 Natura-2000-Gebiete auf dem Peloponnes umfasst und einen weiteren Schritt in den umfassenden Bemühungen des Landes zur Stärkung des Schutzes der biologischen Vielfalt und der Umweltplanung darstellt.

Die vom Ministerium für Umwelt und Energie genehmigte Studie betrifft 19 Schutzgebiete in den Regionalbezirken Korinthia, Argolis, Arkadien und einem Teil von Lakonien. Nach Angaben des Ministeriums ist die Initiative Teil einer umfassenderen nationalen Strategie, die darauf abzielt, den Schutz und die Bewirtschaftung von terrestrischen und marinen Ökosystemen von hohem ökologischem Wert zu stärken.

Mit dieser Genehmigung wurde die 16. spezielle Umweltstudie vom Ministerium genehmigt, wodurch der Anteil der Natura-2000-Gebiete, die durch genehmigte Studien abgedeckt sind, auf 73,35 Prozent der Gesamtfläche des Netzwerks landesweit steigt. Insgesamt fallen nun 311 Schutzgebiete unter genehmigte EPM-Rahmenwerke.

Vielfältige Ökosysteme im Schutzrahmen enthalten

Region Peloponnes

Die neu genehmigte Studie umfasst eine besonders vielfältige ökologische Landschaft, die Gebirgszüge, Küstengebiete, Meeresökosysteme und Feuchtgebiete umfasst. Der Rahmenplan umfasst Gebiete wie den Parnonas, Mainalo, Ziria, das Geraneia-Gebirge und den Oligyrtos sowie Ökosysteme wie die Evrotas-Mündung, Elafonisos, Monemvasia, die Moustos-Feuchtgebietslagune, den Stymfalia-See und den Golf von Korinth.

Natura 2000

Das Ministerium erklärte, das Rahmenwerk ziele darauf ab, seltene und endemische Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräume zu schützen, die für die mediterrane Biodiversität als wichtig erachtet werden.

Die Studie legt Schutzzonen, zulässige Landnutzungen und Bewirtschaftungsmaßnahmen fest, die darauf abzielen, einen Ausgleich zwischen Umweltschutz und kontrollierten Entwicklungsmaßnahmen zu schaffen.

Unterstützung lokaler Gemeinschaften

Region Peloponnes

Nach Angaben des Ministeriums schafft die Genehmigung der Studien einen klareren Rechtsrahmen für die lokalen Gemeinden und die Investitionstätigkeit und trägt dazu bei, die Planungsunsicherheit zu verringern, unter der viele Natura-Gebiete im ganzen Land seit langem leiden.

Die Initiative steht zudem im Einklang mit umfassenderen Bemühungen zur Förderung nachhaltigerer Entwicklungsmodelle und alternativer touristischer Aktivitäten in ökologisch sensiblen Gebieten, darunter naturbezogene Angebote, Wanderungen und Ökotourismus in Gebieten mit bedeutenden Naturwerten.