Chalkida

Chalkida, früher auch Chalkis genannt, ist die Hauptstadt der griechischen Insel Euböa. Als Gemeinde der Region Mittelgriechenland erstreckt sie sich zu beiden Seiten der schmalen Meeresstraße Euripos mit zwei Gemeindebezirken auf dem Festland und drei an der zentralen Westküste der Insel.

Die Pläne für einen neuen Luxusyachthafen in Chalkida und die Verlegung des Handelshafens der Stadt schreiten voran, da die Behörden bestrebt sind, die Uferpromenade umzugestalten und die touristische Entwicklung auf Euböa zu stärken.

Das Projekt wurde kürzlich bei einem Besuch des Seeverkehrsministers Vassilis Kikilias in Chalkida erörtert, der sich mit dem Präsidenten der Hafenbehörde der Insel Euböa, Nikos Kritsilis, sowie lokalen Vertretern traf, um die nächsten Schritte des Sanierungsplans zu besprechen.

„Es ist ein Projekt, das die Region für die nächsten 50 Jahre prägen wird“, sagte Kikilias und betonte, dass die Verlegung des Hafens in Verbindung mit der Aufwertung der Küstenfront von Chalkida voraussichtlich neue Arbeitsplätze schaffen, den Tourismus stärken und die lokale Wirtschaft ankurbeln werde.

Lokale Amtsträger

Lokale Amtsträger bezeichneten den Bau des Yachthafens als eine seit langem bestehende Forderung der Region, die die touristische Identität von Chalkida neu definieren und gleichzeitig die Uferpromenade der Stadt wiederbeleben könnte.

Kikilias forderte, unverzüglich mit den erforderlichen Genehmigungsverfahren und der Ausarbeitung des Masterplans zu beginnen, und betonte, dass die Finanzierung bereits gesichert sei und das Ministerium das Projekt in allen Phasen der Umsetzung unterstützen werde.

Der Minister bezeichnete die Entwicklung zudem als bedeutendes nationales Infrastrukturprojekt, das darauf abzielt, die langfristigen Wachstumsaussichten und die Lebensqualität der Region zu verbessern.

„Dies ist ein Projekt von großer Bedeutung nicht nur für Chalkida, sondern für ganz Euböa, und es bewegt sich nun in Richtung Umsetzung“, sagte die griechische Abgeordnete Konstantina Karabatsoli.