Urlaub 2026

Steigende Reise- und Lebenshaltungskosten prägen weiterhin die Sommerurlaubspläne in Griechenland: Laut einer neuen Studie des Instituts für Konsumgüterforschung (IELKA) beabsichtigt nur die Hälfte der Verbraucher, im Jahr 2026 Urlaub zu machen.

Die Umfrage ergab, dass 50 Prozent der Befragten planen, diesen Sommer zu verreisen, was einen leichten Anstieg gegenüber 48 Prozent im Jahr 2025 darstellt. Die Ergebnisse deuten jedoch auf ein zunehmend budgetbewusstes Reiseverhalten hin, wobei die Verbraucher kürzere Aufenthalte, Reiseziele auf dem Festland und kostengünstigere Unterkunftsmöglichkeiten bevorzugen.

Von denjenigen, die Sommerurlaub planen, gaben 34 Prozent an, dass ihre Reisen begrenzt sein würden, während 14 Prozent davon ausgehen, wie jedes Jahr zu reisen, und 2 Prozent planen, noch mehr Urlaubstage zu verbringen.

Die Mehrheit der Befragten (42 Prozent) rechnet mit einer Abwesenheit von vier bis sieben Tagen, während 29 Prozent einen Urlaub von acht bis 14 Tagen planen. Die durchschnittliche Urlaubsdauer liegt bei 11,4 Tagen und ist damit gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert.

Ferienhäuser und Zimmervermietungen bleiben auch in diesem Sommer die beliebtesten Unterkunftsmöglichkeiten bei griechischen Reisenden.

Der Umfrage zufolge planen 35 Prozent der Befragten, in ihren eigenen Ferienhäusern zu übernachten, während 18 Prozent bei Freunden oder Verwandten unterkommen werden. Weitere 35 Prozent gaben an, dass sie sich für Zimmervermietungen entscheiden würden.

Im Gegensatz dazu planen nur 14 Prozent, in Hotels zu übernachten, was die anhaltenden Bedenken der Haushalte hinsichtlich der Erschwinglichkeit widerspiegelt.

Festlandgriechenland wird den Inseln vorgezogen
Küstenorte auf dem Festland erwiesen sich als beliebteste Option unter den Befragten und zogen 57 Prozent der Reisenden an, während die griechischen Inseln mit 38 Prozent folgten.

Die Ergebnisse deuten auf eine wachsende Vorliebe für erschwinglichere Reiseziele im Inland hin, wobei hohe Fährkosten offenbar die Reiseentscheidungen beeinflussen.

Die Umfrage ergab zudem, dass Urlauber bei ihren Ausgaben zunehmend zurückhaltender werden.

Fast 45 Prozent der Befragten gaben an, dass sie planen, ihre Ausgaben während der diesjährigen Ferien zu reduzieren, während viele offenbar auf Selbstverpflegung zurückgreifen, um ihre Ausgaben im Griff zu behalten.

Rund 41 Prozent sagten, dass sie im Urlaub häufig selbst kochen, während 70 Prozent regelmäßig in Supermärkten und Minimärkten einkaufen, um die Kosten für Mahlzeiten zu senken.

Zudem gaben 62 Prozent an, dass sie es vorziehen, während ihrer Reisen lokale Produkte zu kaufen, um lokale Unternehmen an den Reisezielen zu unterstützen.