"Pagoni, Aegina: Die ländliche 'Lunge' der Insel, die mythische Rema und die Kunst des Poirliothos"

Aegina ist weltberühmt für seine kosmopolitische Atmosphäre, seine Strandtavernen und seine berühmte Pistazie.

Die wahre Seele der Insel ist jedoch in seinem bergigen Inneren verborgen. Dort, hoch auf einem Hügel, liegt die Siedlung von Pagoni. Es ist ein kleines, malerisches und traditionelles Siedlungsgebiet, das als lebendiges Museum der ländlichen Geschichte des Ortes steht.

Neben der historischen Pachia Rahi und den wilden Orten von Mavri und Leukia bietet Pagoni einen einzigartigen Einblick in die authentische, unberührte Seite der Insel.

Historisch gesehen gehörte Pagoni zu einem Netzwerk von verstreuten Bergsiedlungen, die in Aegina entwickelt wurden. Ihre Bewohner waren Menschen des Mosh, hauptsächlich Landwirte und Tierhaltung, die lernten, wie man in einem schönen, aber anspruchsvollen Umfeld überleben und gedeihen kann.

Abgesehen von der traditionellen ländlichen Aktivität spielte Pagani eine entscheidende Rolle in der architektonischen Identität der Insel.

Es war eines der Hauptzentren der Entfremmung von den lokalen Poirliothos, dem berühmten 'Pouri'. Mit diesem widerstandsfähigen, vulkanischen Material wurden viele der traditionellen Häuser, die Häuser und die gewaschenen Häuser, die die gesamte Aegina bis heute verziert, gebaut.

An der östlichen Ufer des Dorfes, auf einer Höhe von etwa 100 Metern, steht eine der auffälligsten natürlichen Attraktionen der Insel, der Dark River.

Er ist der längste Chymorros in Aegina, der sich von der beeindruckenden Chrysoleontissa-Plattform hoch erhöht.

Dieser Fluss trägt in seinen Kanälen einen schweren mythologischen Erbe, wie in der Antike wurde er mit der mythologischen Fluss Asopos identifiziert.

Laut dem Mythos hat Zeus die schöne Braut von Aegina, die Tochter der Asopos-Flussinhaberin, entführt.

Zeus brachte sie auf das damals unbesiedelte und isolierte Insel Oineus.

Asopos, auf der Suche nach seiner Tochter, kam auf die Insel. Sein Name wurde an diesem Wasserweg gegeben, während die Insel Aegina in Ehren der Braut benannt wurde.

Aegina, aufgrund seiner landwirtschaftlichen Komposition, hat seit Langem unter schweren Durstnässen gelitten.

Innerhalb dieses trockenen Landschaftsbilds war die Gegend um den Berg Pagos lebenswichtig für die Überlebensfähigkeit der Insel. Der Dark River funktionierte als einer der wenigen natürlichen Wasserabzüge, die wertvolle Wasserfläche bereiteten.

Das Verhalten der Chymorros ändert sich dramatisch je nach Jahreszeit.

Im Sommer ist es fast trocken, mit dem Landschaftsbild, das wie eine ruhige, trockene Frühlingssaison aussieht, während im Winter und bei intensivem schlechtem Wetter die Chymorros sich verwandelt.

Es entleert enorme Mengen von Wasser, Schlamm und Eisenmineralien. Das Wasser wird wild, dunkel und dunkel, vollkommen verdient seinem modernen Namen.

Die alten Bewohner des Dorfes, mit einer tiefen Kenntnis der Natur, nutzten diese kleinen Quellen in vollem Umfang.

Sie schufen oder nutzten die sogenannten (Flüsse) - natürliche oder künstliche Strämmen, die das Wasser aufhielten - um ihre Tiere und ihre Ernten zu bewässern.

Dieses weise Verwaltung der Wasser verwandelte Pagoni in einen zeitlosen ländlichen Geist, der die Region wirtschaftlich für Generationen am Leben hielt.

Die Geschichte des Dorfes ist in den Tiefen der Jahrhunderte verloren gegangen. Pagoni erscheint offiziell in historischen Aufzeichnungen bereits im zweiten Jahrhundert des Ottomans, unmittelbar nach 1715. Dies beweist, dass die Region eine stabile Siedlung und landwirtschaftliche Aktivität für hunderte Jahre war.

Die geografische Lage des Dorfes wurde nicht zufällig ausgewählt.

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts, zwang die kontinuierlichen Piratenangriffe auf dem Ägäen die Inselbewohner, die Küsten zu vermeiden.

Dorfstätten wie Pagoni und die nahegelegenen Tzikiades wurden absichtlich auf den Hügeln gebaut. Ihre Position diente als Wachtturm (Barge), der einen panoramischen Kontrollbereich und visuellen Kontakt mit dem Meer bietet.

In der Notfall ermöglichte die Lage den Bewohnern, ihre Häuser schnell zu verlassen und sich in den unerreichbaren Bergen von Chrysoleontissa zu verstecken.

Pagoni war nicht nur ein ländliches Dorf, sondern einer der wichtigsten Säulen der lokalen Wirtschaft aufgrund seiner berühmten Felsenbrunnen. Seit der Antike arbeiteten die Skulpturen und Steinbauer von Aegina an der "Puri", einer charakteristischen, erdungstäbigen Steinbau mit besonderer Stärke und Ästhetik.

Die Felsenbrunnen in Pagoni waren das Herz der traditionellen Architektur der Insel. Die Felsenarbeiter und erfahrene Steinbauer bildeten die grundlegende soziale Struktur des Siedlungs für Generationen.

Aus seiner eigenen Felsenbrunne baute die Bauarbeiten an den beeindruckenden Steinhausen der nahegelegenen Pachysarea, sowie an vielen historischen Tempeln von Aegina, wobei das charakteristischste Beispiel die Kirchen in der mittelalterlichen Paliachora waren.

Bis Ende des 20. Jahrhunderts fließte das Leben in Pagoni in absolut traditionellen Rhythmen. Aufgrund seiner Isolation funktionierte die Siedlung als geschlossene, selbstversorgende und autonome ländliche Gemeinschaft.

Die Häuser spiegelten diese Bedürfnis nach Autonomie wider. Sie waren klein, niedrig, aus lokalen Felsenbrunnen gebaut und hatten alle notwendigen Elemente für die Verarbeitung der Ernte, mit eingebauten Schalen, Schalen zum Sammeln von Wasser und traditionellen Steinwegen.

Dort kultivierten die Bewohner die Erde, zogen ihre Herden und transportierten ihre Waren mit Booten in die Stadt Aegina, um sie zu verkaufen.

Die Jahre vergingen und die Rhythmen des Lebens änderten sich, aber Pagos verlor seinen Charme nicht, und in den letzten Jahren erlebte er eine bedeutende Wiedergeburt einer Siedlung.

Die alten Steinbauwerke harmonisch koexistieren jetzt mit eleganten, neu gebauten Häusern und Landhäusern.

Heute ist die Gegend ein Magnet für diejenigen, die absoluten Frieden und Isolation von der hektischen Alltagsleben suchen, während sie einen atemberaubenden, panoramischen Blick auf den Saronischen Golf bieten.

Wandern Sie auf seinen Wegen, unter alten Mythen, verlassenen Weinbergen und der wilden Natur, entdecken Sie das authentischste und geheimste Gesicht Aeginas.

Text: Dionysis Papadimitriou


Copyright für Text und Foto bei Dionysis Papadimitriou

Übersetzung: Athen Magazin