Hafen von Piräus
Der Hafen von Piräus vereint Containerumschlag, Kreuzfahrtverkehr, Fährverkehr,
Fahrzeugtransport und Schiffsreparaturen und ist damit einer der
vielfältigsten Hafenknotenpunkte im Mittelmeerraum.


Der Hafen von Piräus feiert das 10-jährige Jubiläum der Investition von COSCO SHIPPING in die Hafenbehörde von Piräus (PPA) – ein Jahrzehnt, in dem in mehreren Bereichen der Hafenaktivitäten Wachstum zu verzeichnen war.

COSCO SHIPPING, das einen Anteil von 67 Prozent an der PPA hält, wurde 2016 Teil der Aktionärsstruktur der Hafenbehörde. Nach Angaben der PPA hat das vergangene Jahrzehnt eine Expansion in den Bereichen Containerumschlag, Kreuzfahrt, Fährbetrieb, Schiffsreparatur und Fahrzeugtransport mit sich gebracht.

„Diese zehn Jahre haben gezeigt, dass die Investition von COSCO SHIPPING in Piräus ein Vertrauensbeweis in das Potenzial des Hafens, des Landes und seiner Menschen war“, sagte Su Xudong, Geschäftsführer der PPA.

Kreuzfahrt- und Passagierverkehr nehmen zu

Das Kreuzfahrtgeschäft verzeichnete in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum, das sich in steigenden Passagierzahlen und neuen Rekordwerten niederschlug. Laut PPA hat Piräus zudem seine Position als „führender Heimathafen“ gefestigt, da immer mehr Kreuzfahrtrouten im Hafen beginnen und enden.

Pireus ist zudem nach wie vor ein wichtiger Knotenpunkt für Fährverbindungen zu den griechischen Inseln und laut PPA gemessen am Passagieraufkommen der größte Hafen Europas.

Über den Passagierverkehr hinaus hat sich Piräus von einem regionalen Containerhafen zu einem führenden Umschlagknotenpunkt im Mittelmeerraum entwickelt. In der Schiffsreparaturzone von Perama werden die Modernisierungsarbeiten fortgesetzt, während der Ausbau des Autoterminals des Hafens bereits abgeschlossen wurde.

Laut PPA konzentrierten sich die Investitionen in diesem Jahrzehnt neben dem Beitrag des Hafens zur Beschäftigung und zur Wirtschaft der umliegenden Gemeinden auch auf die Umweltinfrastruktur, die Modernisierung der Energieversorgung sowie den Schutz der Meeres- und Atmosphärenumwelt.

Mit Blick auf die Zukunft erklärte Su, dass weitere Investitionen und Nachhaltigkeit weiterhin Priorität haben würden.

„Das nächste Jahrzehnt wird auf diesem soliden Fundament aufbauen – mit neuen Investitionen und einem stärkeren Engagement für Nachhaltigkeit“, sagte er und skizzierte das Ziel der PPA, den Hafen von Piräus moderner, umweltfreundlicher und international wettbewerbsfähiger zu machen.