
Griechenland verfügt trotz der anhaltenden Entwicklungen im Nahen Osten über eine ausreichende Energieversorgung, bestätigte das Ministerium für Umwelt und Energie nach einer hochrangigen Sitzung am Dienstag.
An der von Umwelt- und Energieminister Stavros Papastavrou und seinem Stellvertreter Nikos Tsafos einberufenen Sitzung nahmen Vertreter der Aufsichtsbehörden und Unternehmen aus den Bereichen Erdöl, Erdgas und Elektrizität teil. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Bewertung der sich entwickelnden Lage und die Untersuchung möglicher Auswirkungen auf die Energiesicherheit und die Inlandspreise.
Nach dem Treffen erklärte Papastavrou, dass die Versorgungslage des Landes weiterhin sicher sei.
„Wir haben bestätigt, dass die Versorgung in unserem Land ausreichend ist“, sagte der Minister und fügte hinzu, dass es das Ziel der Regierung sei, die aktuellen Bedingungen zu bewerten und die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten zu begrenzen.

Papastavrou betonte, dass der diversifizierte Energiemix Griechenlands die nationale Widerstandsfähigkeit stärkt. „Die Regierung verfolgt eine ausgewogene Energiepolitik. Der diversifizierte Energiemix erhöht unsere Energieversorgungssicherheit, denn Energiesicherheit ist gleichbedeutend mit nationaler Sicherheit“, erklärte er.
Der Minister unterstrich außerdem, dass die Behörden in ständigem Kontakt mit europäischen und nationalen Institutionen stehen. „Wir stehen in Echtzeit-Kommunikation mit der Europäischen Kommission, der Regulierungsbehörde, den Netzbetreibern und den Energieunternehmen“, sagte er.
Das Ministerium gab an, dass es die Marktentwicklungen genau beobachtet, da regionale Spannungen weiterhin die globalen Energiemärkte beeinflussen. Die Beamten bekräftigten, dass die Sicherung einer ausreichenden Versorgung und die Gewährleistung der Marktstabilität weiterhin oberste Priorität haben.



