Der Photovoltaikpark am Flughafen Thessaloniki

Der Flughafen Thessaloniki „Makedonia“ hat den ersten Photovoltaikpark an einem Regionalflughafen in Griechenland in Betrieb genommen und damit einen weiteren Schritt in Richtung einer Verringerung der durch den Flugverkehr verursachten Umweltbelastung getan, wie Fraport Greece bekannt gab.

Das Unternehmen, das 14 Regionalflughäfen in ganz Griechenland betreibt, erklärte, das Projekt sei Teil seiner umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie zur Senkung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in seinem gesamten Flughafenportfolio. Die Bauarbeiten begannen im März 2025 und wurden im Dezember 2025 abgeschlossen, wobei alle Anlagen gemäß europäischen Standards installiert wurden.

Die Anlage hat eine Leistung von etwa 3 Megawattpeak (MWp) und soll jährlich rund 4,5 Gigawattstunden (GWh) erzeugen, womit ein erheblicher Teil des Energiebedarfs des Flughafens gedeckt wird. Die Leistung entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 1.100 Haushalten.

Sergio Ocampo, Chief Technical Officer at Fraport Greece

„Die Errichtung des ersten Photovoltaikparks an einem Regionalflughafen in Griechenland ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, sagte Sergio Ocampo, Chief Technical Officer von Fraport Greece.

Der Photovoltaikpark erstreckt sich über eine Fläche von 35.000 Quadratmetern und umfasst 4.877 Solarmodule sowie acht Wechselrichter. Die Investition in Höhe von insgesamt rund 3,4 Millionen Euro wurde vollständig von Fraport Greece finanziert.

Nach Angaben des Unternehmens sollen durch das Projekt die Kohlendioxidemissionen um jährlich rund 3.000 Tonnen gesenkt werden, was zu einer Verringerung des CO₂-Fußabdrucks des Flughafens um insgesamt 30 Prozent beitragen wird.

„Durch gezielte Investitionen wollen wir die Energieunabhängigkeit der von uns verwalteten Flughäfen stärken und gleichzeitig zum Umweltschutz und zur nachhaltigen regionalen Entwicklung beitragen“, fügte Ocampo hinzu.

Auftragnehmer des Projekts war Damco, während die technischen und planerischen Studien von Redex durchgeführt wurden.