
Griechenland hat kürzlich 13 neue Gebiete in seine Liste der geschützten „unberührten Strände“ aufgenommen, wodurch sich die Gesamtzahl der unter strengeren Schutzbestimmungen stehenden Strände auf 251 erhöht hat.
Die Ministerien für Wirtschaft und Finanzen sowie für Umwelt und Energie unterzeichneten am 24. April einen gemeinsamen Ministerialbeschluss zur Änderung des bestehenden Rechtsrahmens, wodurch die Zahl der geschützten Strände von 238 auf 251 erhöht wurde.

Die aktualisierte Verordnung zielt darauf ab, den Umweltschutz zu verbessern, indem zusätzliche Küstengebiete von hohem ökologischen und naturkundlichen Wert in das Programm aufgenommen werden.
Nach dem überarbeiteten Rahmen unterliegen die in die Liste aufgenommenen Strände – von denen viele zum Natura-2000-Netzwerk gehören – strengeren Schutzmaßnahmen. Dazu gehören ein Verbot jeglicher Form der kommerziellen Nutzung oder Konzession sowie Einschränkungen für Aktivitäten, die ihre natürlichen Eigenschaften verändern oder lokale Ökosysteme stören könnten.
Die Maßnahme zielt darauf ab, empfindliche Lebensräume und die biologische Vielfalt, einschließlich der einheimischen Flora und Fauna, zu erhalten und gleichzeitig die Integrität der Küstenlandschaften zu bewahren.
Die sogenannten „unberührten Strände“ (auf Griechisch „Apatites Paralies“) wurden erstmals durch das griechische Gesetz Nr. 5092/2024 ausgewiesen, das die Nutzung öffentlicher Küstengebiete regelt.
Die Initiative ist Teil der umfassenderen Umweltpolitik Griechenlands zum Schutz gefährdeter Küstengebiete und zur Förderung einer nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen.
Die aktualisierte Liste der „unberührten Strände“ Griechenlands finden Sie hier



