Bildquelle OASA

Der öffentliche Nahverkehr in Athen verzeichnete in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 ein höheres Fahrgastaufkommen und ein erweitertes Angebot, unterstützt durch neue Busse, Modernisierungen der U-Bahn und eine verbesserte Fahrzeugverfügbarkeit, wie aus Daten der Athener Verkehrsgesellschaft (OASA) hervorgeht.

Die Daten zeigten einen Anstieg bei den Linien, den Fahrgastentwertungen und der Betriebsaktivität sowohl im Bus- als auch im Schienenverkehr, während die Erneuerung der Athener Nahverkehrsflotte zügig voranschritt.

Nach Angaben des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr markieren die Zahlen zudem eine Umkehr des in den letzten Jahren verzeichneten allmählichen Rückgangs der Verkehrstätigkeit und spiegeln das umfassende Modernisierungsprogramm wider, das derzeit im gesamten öffentlichen Verkehrsnetz der Hauptstadt durchgeführt wird.

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Zwischen Januar und April 2026 wurden im Straßenverkehr 1,63 Millionen Fahrten durchgeführt, was einem Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2025 entspricht. Dies entspricht rund 83.000 zusätzlichen Busfahrten, während die Gesamtfahrleistung 28,3 Millionen Kilometer überstieg, was einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Auch das Fahrgastaufkommen verzeichnete ein starkes Wachstum. Die Fahrkartenentwertungen in Bussen stiegen um 25 Prozent auf 34,7 Millionen, während die Entwertungen im Schienenverkehr 78,9 Millionen überstiegen, was einem Anstieg von mehr als 9 Prozent entspricht.

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Flottenerneuerung und erweiterte Angebote treiben das Wachstum voran

Dem Bericht zufolge hängen die Verbesserungen mit einer höheren Fahrzeugverfügbarkeit, erweiterten Angeboten und der schrittweisen Verkürzung der Wartezeiten auf wichtigen Strecken zusammen.

Im städtischen Schienennetz, das von STASY betrieben wird, stiegen die Fahrzeugkilometer um mehr als 2 Prozent, wobei das stärkste Wachstum auf der U-Bahn-Linie 3 verzeichnet wurde, wo das Beförderungsaufkommen um 4,6 Prozent zunahm.

Die Ausweitung des 24-Stunden-Betriebs der U-Bahn am Samstagabend trug ebenfalls zu einem Anstieg des Fahrgastaufkommens bei, da die Betriebszeiten verlängert wurden und mehr Fahrgäste angezogen wurden.

Gleichzeitig wurden bereits 1.076 neue Fahrzeuge mit umweltfreundlicher Technologie in die Flotte aufgenommen, wobei die Zahl innerhalb der nächsten zwei Jahre voraussichtlich auf 1.700 steigen wird.

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Nach Angaben der Behörden soll das Flottenerneuerungsprogramm die Wartezeiten weiter verkürzen, die auf den wichtigsten Buslinien zu den Stoßzeiten bereits auf etwa 12 Minuten gesunken sind.

Gleichzeitig soll der Umbau von 14 Zügen des Stadtbahnnetzes der Linie 1 (ISAP) die Wartezeiten auf bis zu fünf Minuten verkürzen und damit die täglichen Pendlerbedingungen in der gesamten Hauptstadt weiter verbessern. (siehe Bericht vom 21.5.26)