Bildquelle: Ephorie für Altertümer der Dodekanes-Inseln

Der Großmeisterpalast thront auf dem höchsten Punkt der Befestigungsanlagen
der Altstadt und zählt international zu den bekanntesten Wahrzeichen von Rhodos.
Bildquelle: Ephorie für Altertümer der Dodekanes-Inseln


Der Großmeisterpalast auf Rhodos soll im Rahmen eines 11-Millionen-Euro-Projekts zur Erhaltung und Restaurierung saniert werden, um eines der bedeutendsten kulturellen Wahrzeichen der Insel zu schützen.

Die Mittel wurden von der Region Südliche Ägäis aus EU-Mitteln bereitgestellt und werden dem griechischen Kulturministerium zur Verfügung gestellt, das die Arbeiten an dem historischen Denkmal durchführen wird.

Der Regionalgouverneur der Südägäis, George Hatzimarkos, bezeichnete die Finanzierung als Teil der langjährigen Bemühungen zum Schutz des kulturellen Erbes der Region.

„Unsere Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium hat zu einer außergewöhnlich großen Zahl von Projekten an Kulturdenkmälern auf den Inseln unserer Region geführt“, sagte er und fügte hinzu, dass die Region weiterhin alle verfügbaren Finanzierungsquellen, einschließlich eigener Mittel, nutzt, um die Restaurierung ihrer Denkmäler zu unterstützen.

Aufbauend auf der Pervola-Restaurierung

Bildquelle: Ephorie für Altertümer der Dodekanes-Inseln

Die bevorstehende Restaurierung ist Teil eines umfassenderen Programms für die
Südägäis, das darauf abzielt, das kulturelle Erbe der mittelalterlichen Stadt zu
schützen und hervorzuheben.


Das Palastprojekt schließt sich an die Fertigstellung der Arbeiten an den Pervola-Gärten an, einem etwa 20 Stremma (ca. 2 Hektar) großen Areal innerhalb der mittelalterlichen Altstadt, das in einen historischen Freiluftbereich umgestaltet wurde und funktional mit den Palastgärten verbunden ist.

Die Arbeiten in Pervola machten zudem deutlich, dass auch der Palast selbst restauriert werden muss, wobei die beiden Maßnahmen Teil eines abgestimmten Plans für die mittelalterliche Stadt sind und keine eigenständigen Projekte darstellen.

Der Palast thront auf dem höchsten Punkt der Befestigungsanlagen der mittelalterlichen Stadt und ist eines der international bekanntesten Wahrzeichen von Rhodos. Die mittelalterliche Stadt Rhodos gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Mittel für das Palastprojekt werden dem Kulturministerium voraussichtlich in Kürze zur Verfügung gestellt, sodass das groß angelegte Projekt vorangetrieben werden kann.

Die bevorstehende Restaurierung ist Teil eines umfassenderen Programms für die Südägäis, das darauf abzielt, das kulturelle Erbe der mittelalterlichen Stadt zu schützen und hervorzuheben.

Das mit 11 Millionen Euro dotierte Projekt, das von der Region Südägäis finanziert
und vom Kulturministerium durchgeführt wird, dient der weiteren Erhaltung der
Innenräume des Palastes.


Umfassenderes Kulturerbe-Programm für Rhodes

Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Programms der Südägäis zum Schutz und zur Restaurierung von Kulturerbestätten auf ganz Rhodos.

Zu den weiteren Maßnahmen zählen Arbeiten an der Pervola, am Nationaltheater, an der Hasan-Bey-Villa, in Filerimos, an der neoklassizistischen Schule in der Altstadt sowie an den Hafenbefestigungen.

Hatzimarkos führte die Fortschritte beim umfassenden Programm zum Kulturerbe auf der Insel auf die anhaltende Zusammenarbeit zwischen der Region Südägäis und Kulturministerin Lina Mendoni zurück.